Erkenntnisse aus dem Vortrag von Andrea Christen und Martin Hofmann, PHSG
- Assessment durch Studenten (Peer Review) stösst bei Dozierenden auf Widerstand.
- Obligatorische Schulungen für Dozierende sind wichtig, da der Aufwand der Dozierenden stark steigt, wenn sie keine technische Vorerfahrung haben.
- Gemäss einer Studie der PHSG bewerten Studierende das Feedback von ihresgleichen höher als dasjenige von Dozierenden.
- Urheberrechtliche Fragen müssen unbedingt beachtet werden. ePortfolios werden an der PHSG nicht mehr allen Internetbenutzern zur Verfügung gestellt, da es diesbezüglich eine Klage gab.
- Wenn ePortfolios stärker genutzt werden, bedeutet dies einen starken Zuwachs bei den Anforderungen an die Server/Hardware.
Applikationstechnische Aspekte:
- Die Applikation muss zulassen, dass Feedbacks sowohl öffentlich als auch privat sind.
- Wechsel von zuerst einfachem auf ausgebauteres Werkzeug (Mahara) aufgrund erweiterter Ordner- und Dateiverwaltungsfunkjtion sowie umfangreicherem Rechtesystem von Mahara.
Erfolgsgaranten für ePortfolio-Einsatz:
- Funktionierende ePorftfolio-Infrastruktur
- Entwicklungsplan für ePortfolio
- Kernteam als Motivatoren
- Rektorat/Schulleitung als Ideensponsoren wichtig
- Freiwillige Teilnahme der Dozierenden bis zur definitiven Implementierung
- Konkrete Support-Stelle/Ansprechpartner notwendig (ca. 200 Mails/Jahr)
- Verbindliche Schulung von Dozierenden und Studierenden
- Rascher und unkomplizierter Zugang zu Support
- Schaufenster gegen aussen
Autoren: Sylvie Kobi & Samuel Witzig (ZHAW)